Essstörung – Realtalk – Teil 1

Instagram, Topform, Realitätsverlust…

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal ein wenig Realtalk hier bei mir. Ihr habt es euch gewünscht und ich habe wirklich einiges auf dem Herzen was ich euch mitgeben möchte. Hier kommt nun Teil 1…

BALANCE – Mein Weg dorthin

Balance – wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich zu 100% auf Balance schwöre. Um mich in meinem Körper wohl zu fühlen und meine Figur zu halten, esse ich sehr proteinreich, viel Gemüse, frisches Obst, gesunde Fette und komplexe Kohlenhydrate. Ich streiche grundsätzlich keine Lebensmittel aus meiner Ernährung raus und ich zähle keine Kalorien, sondern esse sehr intuitiv. Und jetzt kommt ein (für mich) sehr wichtiger Punkt: Ich verzichte auf nichts! Ich verzichte nicht auf das Eis an heißen Sommertagen, ich verzichte nicht auf die Pizza beim Mädelsabend, ich verzichte nicht auf das riesige Buffet auf Geburtstagen und ich verzichte auch nicht auf ein Gläschen Wein zu einem guten Essen – ICH VERZICHTE AUF NICHTS.
Das alles hat Gründe und das alles hat lange gedauert um dahin zu kommen, um den Weg zu finden – MEINEN Weg. Und dazu habe ich einiges zu sagen…

Ich sehe so viele Mädels die streng jede Kalorie zählen, die jedes Gramm an Essen was sie zu sich nehmen abwiegen. Mädels, die „Nein“ sagen zu allem was in ihren Augen ungesund ist. „Nein“ sagen zu sämtlichen Events und sich sozial nahezu komplett abschotten, um nicht in die Situation zu kommen etwas zu essen, was nicht in ihren Plan passt. Passiert es dennoch, dass sie mal ungeplant was essen, plagt sie ein schlechtes Gewissen und sie haben meist das Gefühl das mit einer Extra-Sport-Einheit oder hungern wieder auszugleichen.
Voller Stolz auf Instagram verkünden sie, dass sie jeden Tag ins Gym gehen und auch das komplette Wochenende nur mit Sport verbringen und sich zu 100% clean ernähren.
98% der Mädels, die das machen, machen es in gewisser Weise nicht freiwillig. Sie sind dort hineingerutscht. Sie versuchen sich lange einzureden, dass ihr Leben auf diese Weise toll ist, dass sie sich wohl so fühlen…. Wollten einem weis machen, dass sie es lieben und sie „keine Schokolade o.ä. brauchen“. Sie lassen sich keines Besseren belehren und zu Beginn sind sie meist euphorisch und positiv gestimmt ihre Ziele damit zu erreichen, aber oft kommt die Erkenntnis, dass dieses Verhalten eigentlich krankhaft ist und sie tatsächlich sehr unglücklich darüber sind erst nach einiger Zeit. Dort dann wieder rauszukommen ist sehr schwer – aber MACHBAR!

Wenn ihr euch nun angesprochen fühlt und Tipps braucht um dort heraus zu kommen um endlich auch eine BALANCE zu finden, dann bleibt dran! Teil 2 folgt 🙂

Küsse,

Lizzi

 

 

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3 Kommentare zu „Essstörung – Realtalk – Teil 1

  1. Huhu :),

    als erstes mal möchte ich dir sagen, dass du einen sehr schönen Blog hast. Insgesamt toll aufgebaut und gestaltet. 🙂 Wirklich. Hut ab hierfür.

    Nun komme ich mal zu deinem Bericht. Und ich muss dir dazu recht geben. Also zu dem Punkt, dass manches wirklich Krankhaft zu sein scheint. Weil inzwischen so viel über die Medien vermittelt wird, was schon nicht mehr gesund ist. Immer dünner, immer schmäler. Bist du nicht dünn, groß und sportlich, bekommst du kein Bild und deine Modelkarriere ist somit, mit einem Schlag beendet.

    Persönlich verstehe ich nicht, warum man sich so in den Wahnsinn treibt. Meiner Meinung nach ist es kein Bild und auch kein Mann Wert, sich unter druck zu setzten. Irgendwas aus einem Zwang heraus zu tun. Man muss es wirklich wollen. Und das von sich aus und nicht weil einem das die Gesellschaft auf die Nase drückt. Aber das ist nicht nur bei jungen Mädels zu beobachten. Auch bei Damen, mittleren alters. Die anfangen davon zu reden, sie seien zu dick. Das Stück Kuchen muss wegfallen, weil man ja sonst vom hinschauen schon „fett“ wird usw.

    Ich versuche mich auch Gesund zu ernähren. So gut wie möglich. Aber mir gelingt es nicht immer. Hin und wieder habe ich einfach Lust mal was süßes zu essen. Ich habe auch mal Lust mir einen Döner rein zu schieben. Persönlich sehe ich da auch überhaupt kein Problem, wenn ich es ab und zu tue und es nicht zu meiner Dauerhaften Ernährung mutiert. Essen ist was schönes und macht auch spaß. Man muss nur das richtige Maß finden. So meine Meinung 🙂

    Viele liebe Grüße

    Fräulein_ich von pferdigunterweg.com

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  2. Hey, habe mir eben auch Teil 2 durchgelesen.. Finde die Reihe sehr gut und auch sehr Zeitgemäss. Leider Gottes war ich vor 2 Jahren genau an dem selben Punkt.. Ich sah meine Vorbilder auf Facebook, Instagram und dachte es sei mehr oder minder normal, dass man sich 365 Tage im Jahr gesund ernähre und immer einen Sixpack vorweisen kann.. Daraufhin habe ich mir Tag für Tag den Arsch aufgerissen um genau so auszusehen. Geendet hat es in einer vollkommen zerstören Selbstwahrnehmung und der ständigen Kontrolle.. Leider tragen grosse Namen wie Sophia Tiehl und co dazu bei, dass genau dieses Bild weitergegeben wird.. Erst kürzlich war sie ja ziemlich innaktiv aufgrund ihres „zurückfallen“ in alte Muster und dem etwas „schwammigeren“ Körper. Anstelle dies zu zeigen und zu sagen das dies komplett normal ist, werden weiterhin alte Bilder gepostet wo man schön schlank aussieht und versucht das Thema tot zu schweigen… Leider eine grosse Illusion die viel leid mit sich bringt und zeigt welch gestörtes Selbstbild gewisse Menschen von sich haben..

    Ich hoffe deine Beiträge erreichen viele und vor allem die richtigen Menschen..

    Weiter so, super Arbeit – Best Grüsse

    Gefällt 1 Person

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